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| Das Stück | |||||
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Der schwarze Tod, die Pest, war die Geisel der Menschheit im Mittelalter. 1626 gelobten die Menschen in Waal, ein Passionsspiel aufzuführen, wenn Sie von der Pest verschont würden. Daraus entstand 1655 die Heilig-Kreuz-Bruderschaft, die als ursprünglicher Gründer der Passionsspiele angesehen wird. Der Dichter Arthur Maximilian Miller (1901-1992), in Mindelheim geboren und als Lehrer im Allgäu tätig, erhielt den ehrenvollen Auftrag, den ältesten erhaltenen Text von 1791 neu zu verfassen. Er schrieb eine Passion, die von Spielleiter Otto Kobel für die Spielzeit 2001 grundlegend überarbeitet wurde und die für 2009 durch Florian Martin Werner nochmals einige Änderungen erfährt. Das Waaler Passionsspiel besticht durch Eigenständigkeit. Das Spiel mit spätmittelalterlichen und barocken Stilelementen beginnt mit dem Sündenfall und endet mit der Auferstehung Christi. Dazu spielt diese barocke Version auf drei Geistes- und Sprachebenen, die den Protagonisten entsprechen: Der Prosasprache der Bibel, teils in Hochdeutsch übersetzte Barock-Verse und dem schwäbischen Dialekt der Region. |
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| PREMIERE: 10. Mai 2009, Spielbeginn 13:00 Uhr Aufführungen von Mai bis September 2009, Sonntags von 13 bis ca. 17 Uhr Zusatzspiele: 11., 18. und 25. Oktober 2009 Spielfrei: 31. Mai und 16. August 2009 Gottesdienstordnung |
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